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Georgia

Atlanta
Bürgerkrieg, Martin Luther King, Olympia 1996, Coca Cola, CNN und Jimmy Carter - das sind die Begriffe, die fest mit der Hauptstadt Georgias verbunden sind, aber es gibt noch mehr. Mit der Olympiade hat die Stadt versucht, internationaler zu werden, was sich allerdings hauptsächlich an den Namen von Straßen und Plätzen bemerkbar macht. Immerhin gibt es in Atlanta den Flughafen mit den weltweit meisten Passagieren pro Jahr.


Das Zentrum von Atlanta ist der Centennial Olympic Park

Am Park befinden sich das Aquarium, das CNN Center und die World of Coca Cola. 

In der World of Coca Cola gibt es etwas zur Coca Cola Geschichte, eine echte Abfüllanlage, Filme und jede Menge Werbung.

Der Höhepunkt des Museum - in diesem Raum können alle Coca Cola Drinks aus der ganzen Welt probiert werden.

Georgia Dome

Georgia International Plaza vor dem Congress Center

Oakland Cemetery. Neben sechs Gouverneuren von Georgia gehört zu den "Einwohnern" auch Margaret Mitchell, die Autorin von Vom Winde verweht, und Joseph Jacobs, der Coca Cola Erfinder. Der Friedhof hat seine eigene Internetseite.

Sweet Auburn - hier wurde der Stadtteil um das Geburtshaus Martin Luther Kings in einen State Park verwandelt.

Das Grab Martin Luther Kings im King Center.


Jimmy Carter Museum und Library. Mehr dazu auf der Presidential Libraries and Museums Seite.

Das Cyclorama - ein riesiges Gemälde aus der Zeit vor Kino und Fernsehen, das die Bürgerkriegskämpfe um Atlanta darstellt.

Im Botanischen Garten gibt es zwei echte Chihuly Skulpturen zu sehen.

Der Garten ist zwar klein aber fein. Es gibt eine hervorragende Orchideen Sammlung und immer wieder Sonderausstellungen.

Stone Mountain - der größte Granit Felsen der Welt. Wie bei einem Eisberg ragt nur die Spitze über die Erdoberfläche hinaus.

 Auf den Felsen kommt man entweder zu Fuss oder mit einer Seilbahn.
An einigen Stellen hat die Natur Besitz vom Felsen genommen, und es trotzen einsame Bäume den rauen Bedingungen.

Savannah

Savannah liegt an der nord-östlichen Spitze von Georgia am Savannah River, der die Grenze zu South Carolina bildet. Aufgrund der zerfaserten Küstenlinie mit ihren vielen Inseln und Flüssen liegt Savannah nicht direkt am Atlantik sondern etwas zurückgesetzt.  Nichtsdestotrotz gibt es in Savannah einen großen Seehafen, den die Schiffe über den Savannah River erreichen.

Die ersten Kolonisten landeten hier 1733, und ihr Anführer, James Oglethorpe, fuhr 1743 nach England und kam nie wieder. Seine letzte Anweisung soll gewesen sein:"Ändert nichts bis ich wieder zurück bin!".

Dieser Witz beschreibt den Charakter der alten Stadt und Savannah verfügt über viele reizvolle Gebäude, die es zu einem Magneten für Touristen macht. Bekannt geworden ist Savannah auch durch den Roman Mitternacht im Garten von Gut und Böse von John Berendt, eines der bekanntesten Bücher der jüngeren amerikanischen Literatur. Das Buch ist 1997 von Clint Eastwood mit Kevin Spacey und John Cusack verfilmt worden. Buch und Film sind die beste Vorbereitung für einen Besuch Savannahs, und man kann die Stadt sehr gut auf den Spuren John Kelsos erkunden.

Die Juwelen der Stadt sind die vielen Plätze mit ihren alten Bäumen von denen das Spanish Moss herab hängt und eine ganz eigene Stimmung schafft. Spanish Moss ist übrigens kein Parasit, sondern es existiert und ernährt sich unabhängig vom Baum.

Forsyth Park

Franklin Square / City Market

Cotton Exchange

Factors Walk - Eiserne Fußgängerbrücken verbinden die ehemaligen Baumwolllagerhäuser mit der höher gelegenen Bay Street.

Colonial Park Cementery

Columbia Square

Owens Thomas House

Kehoe House

Georgia's Coastal Isles
Georgias Küste ist sehr zerfahren und besteht aus vielen Flüssen und Inseln, die alle einen Besuch wert sind. Zu empfehlen ist eine Fahrt auf dem Highway 17 zwischen Savannah und Brunswick.
Tybee Island an der Mündung des Savannah River. Der Leuchtturm kann besichtigt werden, und man hat von oben eine phantastische Aussicht.

Fort Pulaski auf Cockspur Island. Berühmt dadurch, dass es im Bürgerkrieg trotz 3 m dicker Mauern mithilfe moderner Kanonen mit gezogenen Läufen (rifle) trotzdem erobert wurde. Damit war allgemein das Ende der Forts eingeläutet.

Am Wochenende werden Musketen und Kanonen vorgeführt und auch abgeschossen. 
Fort Frederica war eine kleine Stadt auf St. Simons Island. Sie wurde 1736 errichtet, um die englischen Kolonien im Norden gegen einen Übergriff der Spanier zu schützen, die den Süden besetzt hatten (das spanische Florida reichte damals bis nach Texas). Die Bewohner waren unter anderem auch Deutsche (Salzburger), die wegen ihres Glaubens ausgewandert waren. Bedingt durch das heiße und feuchte Klima war die Sterblichkeitsrate durch Krankheiten unter den Einwohnern allerdings hoch, und bereits nach 20 Jahren wurde Fort Frederica wieder aufgegeben und verschwand allmählich von der Bildfläche. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird an der Rekonstruktion gearbeitet.


Der Leuchtturm im Süden von St. Simons Island ist das Wahrzeichen der Insel.
Jekyll Island vor Brunswick war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Ressort der superreichen amerikanischen Familien von der Ostküste. Die Vanderbilts, Goodyears, Rockefellers, Astors, Pulitzers, Macys and andere hatten hier ihre Winter "Cottages". 1947 ging die gesamte Insel an den Staat Georgia und aus den Cottages wurde eine Art Freilichtmuseum. Daneben gibt es auf Jekyll Island schöne Sandstrände, einen Golfkurs und viele Hotels.