Die Reise nach Nashville begann erst einmal mit einer intensiven Belehrung durch den Grenzbeamten. Wie beweise ich denn eigentlich, dass ich auch wirklich wieder zurück komme? Und ich sollte doch in Zukunft darauf achten, dass der Ausreisestempel im Reisepass direkt neben dem Einreisestempel plaziert wird, damit ich auch nachweisen kann, dass ich wirklich wieder zurückgekommen bin.
Das habe ich natürlich auch versucht, dem kanadischen Grenzbeamten bei der Rückreise klar zu machen. Der meinte aber nur "aahha" und ...bumms... landete der Stempel sonstwo, nur nicht da wo er sein sollte.
Insgesamt war dann aber die Tour trotz teilweise schlechtem Wetter doch ganz interessant, und ich habe in einer Woche so viel Country Music und Jack Daniels genossen wie in meinem ganzen bisherigen Leben nicht. Wahrscheinlich geht das eine auch nur unter zu Hilfenahme des anderen...
Der Grund für die Reise war aber eigentlich ein Kongress, und das macht man in Nashville im Opryland Hotel. Mit seinen 2884 Zimmern ist es das siebtgrößte Hotel der Welt, eine Art botanischer Garten mit 15 Restaurants, Bars und 30 Läden und schon fast ein eigenes Reiseziel. Leider liegt es etwas außerhalb, Nashvilles Innenstadt ist aber mit dem Auto in einer halben Stunde zu erreichen.

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![]() Auf dem "Fluss" fahren sogar kleine Boote. |
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![]() Shelby Bridge - Eine Fussgänger Brücke über den Cumberland River. |
![]() Das Tennessee State Capitol wurde 1859 fertiggestellt, und ist wie viele andere Gebäude in Nashville in einem Neo-griechischen Stil erbaut worden. |
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| Die ehemalige Union Station ist heute ein fünf Sterne Hotel und eines der schönsten Gebäude in Nashville. | |
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| Die Country Music Hall of Fame ist natürlich Pflicht bei jedem Nashville Besuch und auch spannend, wenn man nicht unbedingt der größte Country Music Fan ist. | |
![]() Das legendäre RCA Studio B. Hier hat unter anderem Elvis 150 seiner Songs aufgenommen (hauptsächlich in der Nacht). Er hat dabei viel mit den Farben der Lampen experimentiert, um bestimmte Stimmungen für die Studiomusiker zu erzeugen. |
![]() Der "District". Tagsüber eher ruhig, ist hier am Samstag Abend ab 18:00 die Hölle los (und es gibt keine Parkplätze mehr). Allerdings orientiert sich das Angebot eher an den Touristen als an der Darbietung von spannender und innovativer Musik. Das soll aber nicht heissen, dass es das hier nicht auch gibt. |
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| Nashville hat im 19. Jahrhundert (also noch vor "Music City") den Spitznamen "Athen des Südens" bekommen, eigentlich wegen der vielen Bildungseinrichtungen, aber die Nashvillians haben daraus ein Programm gemacht. Dieser Nachbau des Parthenon wurde für die 100 Jahresfeier 1897 erstellt. | |