Menu:

Presidential Libraries and Museums

Die Presidential Libraries and Museums liegen in den Geburtsorten des jeweiligen Präsidenten der USA und sind gleichermaßen eine Würdigung der Person wie auch eine Quelle für Informationen aus den jeweiligen Regierungsperioden. Die Museen sind sehr gut aufgebaut und alleine schon die Architektur der Gebäude ist einen Besuch wert.  Drei davon habe ich bisher besucht, und die möchte ich im folgenden vorstellen.

John F. Kennedy, Boston

Das John F. Kennedy Library and Museum liegt etwas ausserhalb im Süden von Boston, und ist aber sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen (MBTA rote Linie bis UMASS, und dann den Shuttle Bus nehmen).

Nach einem Film über das Leben von John F. Kennedy bis zu seiner Nominierung als Präsidentschaftskandidat steigt man in das Museum ein, dessen Rundgang ein thematischer Fortgang des Filmes ist. Es gibt viel Multimedia zu hören und zu sehen, unter anderem auch das berühmte Fernsehduell mit Richard Nixon. Highlight ist aber ein Nachbau des White House Interieurs aus der Zeit Kennedys mit mehreren Räumen. 

Die Internetseite bietet eine virtuelle Tour durch das Museum und sogar eine deutsche Broschüre.

Jimmy Carter, Atlanta

Die Jimmy Carter Bibliothek und Museum liegt in Herzen von Atlanta, nicht weit entfernt von Downtown und dem Martin Luther King State Park. Jimmy Carter und seine Frau sind noch sehr aktiv und ein Teil des Baus beherbergt das Carter Center. Deshalb gibt es im Museum neben Artefakten aus dem Leben Jimmy Carters immer wieder Sonderausstellungen über Aktivitäten des Carter Centers.


Der Eingang zu Bibliothek und Museum

Nachbau des Oval Office während der 70er
Als Besonderheit kann der Nobelpreis, der Jimmy Carter 2002 für seine Bemühungen um Frieden im Nahen Osten überreicht wurde, bewundert werden.

Auch die Internetseite hat viele Informationen parat. Unter anderem gibt es Details zu Carters Vorfahren und eine Liste seiner Kirchenbesuche während der Amtszeit als Präsident.

Hinter dem Museumsbau befindet sich ein kleiner Park mit einem Teich.

Ronald Reagan, Simi Valley
Die Besonderheit des Ronald Reagan Museums ist die original Air Force One, eine Boing 707, die hier in einer großen Halle mit Panoramasicht auf die umliegenden Berge aufgebaut ist. Die freundlichen Museumswärter erklären dann auch gerne, dass eigentlich jedes Flugzeug automatisch zur Air Force One wird, sobald es vom Präsidenten betreten wird. Interessant ist außerdem eine Sammlung mit Geschenken, die dem ewig lächelndem Cowboy Präsidenten im Laufe seiner Amtszeit übergeben worden sind.


Das obligatorische Stück Berliner Mauer

Richard Nixon, Yorba Linda
Das 1990 eröffnete Richard Nixon Museum liegt nur 15 Minuten von Disney Land entfernt und beinhaltet das restaurierte Geburtshaus des Präsidenten. Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist natürlich die Watergate Affäre, und man hat die Möglichkeit, in die berühmten Tonbänder aus dem weißen Haus hinein zu hören. Schön sind auch die Gärten der Anlage.

Statuen der "World Leader"

Die Presidential Limousine

Das Haus, in dem Nixon 1910 geboren wurde.

Rutherford Hayes, Fremont
Fremont liegt im nördlichen Ohio zwischen Toledo und Cleveland und nicht weit entfernt vom Erie See. Zu besichtigen gibt es zum einen das Museum und zum anderen aber auch das Haus in dem die Hayes Familie lange Zeit gelebt hat. Beide Gebäude liegen in einem weitläufigem Park, in dem sich auch das Grab des Präsidenten befindet.

Der Museumsbau

Das Wohnhaus (Spiegel Grove)

Das Wohnhaus heißt Spiegel Grove, und wurde vom Onkel des Präsidenten erbaut. Der deutsche Name kommt daher, weil sich der Onkel, Sardis Birchard, beim Anblick des Anwesens aufgrund der großen Bäume an die deutschen Märchen aus seiner Kindheit erinnert hat. Das Haus wurde später von der Hayes Familie erweitert.

Das Grab des Präsidenten

Im Inneren des Museums


William McKinley, Canton

Ein weiterer Präsident aus Ohio. Canton liegt etwa 100 km südlich von Cleveland, also ebenfalls in der Nähe des Erie Sees. Das Museum befindet sich in einem Park am Fuße eines Hügels auf dem ein Mausoleum mit dem Grab des Präsidenten steht. Das Museum selbst ist etwas enttäuschend, da sich nur ein einziger Raum mit dem Präsidenten selbst befasst. Der Rest des Gebäudes beherbergt verschiedene Ausstellungen über Dinosaurier, den Bau des Mausoleums und lokale Firmen. Das ist etwas schade, denn in die Amtszeit von McKinley fiel unter anderem auch der amerikanisch-spanische Krieg.

Das Mausoleum

Das Museum