Eine Rekonstruktion des Mormonenforts der ersten Siedler bildet den Mittelpunkt des Old Las Vegas Mormon State Historic Park. |
Im Liberace Museum können die farbenprächtigen Kostüme und verrückten Autos des exzentrischen Pianisten bewundert werden. |
| Die Chihuly Installation an der Decke der Rezeption des Bellagio. Im Mirage (und hier) gibt es weitere Kunstwerke des berühmten Glaskünstlers zu sehen. |
Ebenfalls im Bellagio gab es eine Ausstellung zum chinesischen Neujahr welches gerade stattfand. |
Von Las Vegas nach Phoenix Die 600 km sind zwar in einem Tag zu schaffen, man sollte sich aber dennoch genug Zeit nehmen, denn dazwischen gibt es einiges zu sehen. |
|
Von Las Vegas geht es erst einmal zum Hoover Dam. Man kann eine Tour mitmachen, das Kraftwerk besichtigen und auch das Innere der Mauer. |
Danach geht es erst einmal schnurgerade bis nach Kingman weiter. Dort muss man sich entscheiden. Ich bin der Route 66 Richtung Südwesten gefolgt, da ich... |
...mir die London Bridge in Lake Havasu City anschauen wollte. Die wurde 1968 - 1971 von London hierher transportiert und führt auf eine künstliche Insel mit Hotels und Freizeiteinrichtungen. Mangels Fluss wurde extra ein Kanal für die Brücke gebaut. |
Phoenix ist eine der am schnellsten wachsenden Städte in den USA, und dementsprechend wenig gibt es dort zu sehen. Außer dem kleinen Stadtkern war für mich das interessanteste dort Taliesin West. Ach ja...und warm war es dort: 25° im Januar! |
Südliches Arizona |
|
| Die Interstate 19 von
Tucson Richtung Mexiko ist etwas besonderes. Hier werden die
Entfernungen nämlich nicht in Meilen wie sonst üblich
in den USA, sondern in Kilometern angegeben. Das liegt daran, weil
diese Interstate genau
dann gebaut wurde, als die USA den kläglich gescheiterten
Versuch
unternommen hat, auf das metrische System zu wechseln. |
|
| Nicht weit von der Interstate 19 entfernt kann
man einen aufgegebenen Titan
2 Bunker
besuchen. Bunker, darin befindliche Rakete und alles
was dazu gehört werden von einem Club gepflegt, der auch
Touren anbietet. Das geht soweit, dass man sogar eine Nacht im Bunker
verbringen kann. Nur Abschießen der Rakete ist nicht drin.
Und
Kritik an der Sinnhaftigkeit von Raketen bestückt mit
Atombomben
darf man auch nicht erwarten. |
|
| Nördlich
von Tucson liegt die Biosphere
2. Das ist ein System von
Gewächshäusern, die im Unterschied zu einem normalen
Palmengarten
von der Umwelt komplett abgeschlossen sind. Die Idee war, ein
künstliches Ökosystem zu schaffen, in dem Menschen
und
Pflanzen unabhängig von der Außenwelt
überleben
können. So eine Art Generalprobe für eine
kommende Marsstation. Eine Gruppe von acht Menschen hat es von 1991-93 immerhin zwei Jahre darin ausgehalten. Der nächste Versuch 1994 war allerdings schon nach sechs Monaten zu Ende. Heute gehört das Gelände der University of Arizona und macht einen recht heruntergekommenen Eindruck. Nördliches Arizona |
|
Montezuma Castle - Meine erste Begegnung mit indianischen Ruinen. |
Der Montezuma Well liegt nicht weit entfernt vom Castle und gilt als ein heiliger Ort. Am Rand des kreisrunden Sees sind weitere, kleinere Ruinen. |
![]() Der Meteor Krater ca.
30 km östlich von Flagstaff. Es gibt am Krater ein Besucherzentrum und eine beeindruckende Aussicht aber leider
keine Möglichkeit hinabzusteigen.
Nördlich von Flagstaff gibt es zwei Sehenswürdigkeiten, die miteinander verbunden sind: Sunset Crater und Wupatki National Monument. Den Schneesturm am Vulkan hatte ich nach nicht einmal 15 Minuten Fahrt hinter mir gelassen, und der Himmel wechselte schlagartig von grau auf blau. |
|
Schneesturm am Sunset Crater... |
...15 Minuten später und 10 km weiter |
| Das Wupatki National Monument ist eine Ansammlung von mehreren Anasazi Ruinen. Die Ruinen der amerikanischen Ureinwohner waren für mich überhaupt das beeindruckenste der Region. Es ist einfach fazinierend zu sehen, zu was diese Menschen imstande waren. Die Gebäude sind teilweise mehrstöckig, und es gibt sogar Arenen, in denen ein Ballspiele abgehalten wurden. Erstaunlich ist auch, wie viele dieser Ruinen noch existieren sowohl ihr Alter bereits mehr als 700 Jahre beträgt. Auch brauchen sie den Vergleich mit dem was in Europa zur gleichen Zeit entstanden ist, nicht zu scheuen. Die Theorien sagen, das die Gebäude verlassen worden sind, weil die Landschaft ausgelaugt und kein Ackerbau mehr möglich war. | |
| Übernachtet
habe ich in Flagstaff. Die ganze Nacht über gab es einen
heftigen Schneesturm. Am nächsten Morgen wurde ich
dagegen mit
einem strahlend blauem Himmel verwöhnt. Durch eine
weiße Bilderbuchwinterlandschaft ging es weiter zum
Grand Canyon. Leider war auf der Nebenstrecke durch den Kaibab National
Forest aufgrund des Schnees irgendwann Schluss und ich musste
zurück auf die Interstate 40. |
|
| Grand Canyon im Schnee | |
| Monument Valley war ein weiterer Höhepunkt der Tour. Bei -5 Grad und mit Schnee stellt sich dort eine ganz eigene Stimmung ein, die etwas anders ist, als von Western Filmen gewöhnt. Das "Valley" ist eigentlich kein Tal sondern eine Ebene mit diesen herausragenden Felsskulpturen. Es gibt ein Besucherzentrum, und von dort lässt man sich entweder von den Navajos über die Ebene fahren oder begibt sich selbst auf einem unbefestigten Weg durch die Felsen. | |
Navajo National Monument. In dem riesigen Kalkoven sind Anasazi Ruinen. Im Sommer werden mehrstündige Wanderungen zu den Ruinen angeboten. |
Im Winter dagegen kann man sich die Ruinen nur aus der Ferne anschauen. Auf dem Trail zum Aussichtspunkt |
| Kurz hinter dem Lake Powel windet sich der Colorado um einen großen Felsen herum bevor er dann weiter in den Grand Canyon fließt. Antelope Canyon
|
|
Zion Nationalpark |
Auf einem Trail durch den Canyon. |